Tier und Naturphotografie von Dirk Volling


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Streifenringelnatter Natrix natrix Persa

Terraristik > Meine Schlangen

Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet der Streifenringelnatter Natrix natrix persa erstreckt sich über das Nordwestliche Afrika die Iberische Halbinsel, ganz Mittel- und Osteuropa die Alpenländer eingeschlossen bis in das mittlere England, in den südlichen Teilen Skandinaviens und im nördlichen Rußland, Korsika, Sardinien, Italien mit Sizilien, auf dem Balkan, Griechenland, Türkei, Südrußland sowie im Norden Iran.

Lebensraum u. Lebensweise:
Die Streifenringelnatter lebt in der freien Natur in Biotopen an Gewässern mit feuchtem, buschigem dichtem Grasbewuchs. Wo sich genug Versteckmöglichkeiten anbieten, findet man sie an Sümpfen, Bachläufen, Tümpeln und Teichen oder Sonnenbaden auf Pflanzenmatten im Teich. Manchmal findet man sie aber auch weit entfernt von Gewässern z.b. in Steinbrüchen
Hier ernährt sie sich von Amphibien, Fischen und gelegentlich von kleinen Nagern oder Jungvöglen

Größe und Gewicht
Die Streifenringelnatter erreicht eine durchschnittliche Größe von 70 bis 150 cm oder sogar etwas darüber.
Die Weibchen werden grösser und wuchtiger als die Männchen und vor allem schwerer.

Haltung und Pflege:
Die Haltung von Natrix natrix persa im Terrarium ist meist unkompliziert. Sie ist eine friedfertige, aber scheue Schlange die viele Versteckmöglichkeiten braucht.
Optisch sollte es so naturgetreu wie möglich gehalten werden.Zur Einrichtung gehören außer dem Wasserteil noch Steine, die gerne als Sonnenplatz genutzt werden, Äste und mehrere Versteckmöglichkeiten.Ringelnattern keine Kletternattern sind haben sich besonders die hohen Äste und Plattformen bei meinen Tieren als ihr Lieblingsplatz herausgestellt.

Die folgenden Angaben sind meine persönlichen Erfahrungen:
Ich habe meine Streifenringelnatter im September 2015 im Alter von ca. 4Jahre mit einer Größe von ca. 105 cm und 80 cm gekauft.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
Meine Persa halte ich tagsüber bei einer Temperaturen von 24 Grad und Nachts bei 22 bis 20 Grad. Ich habe die besten Erfahrungen mit einer rel. Luftfeuchte von ca 60% gemacht, ganz wichtig ist eine klare Trennung von Wasser und Landteil. Der Bodengrond muß unbedigit Trocken sein, eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit und nasser Bodengrund führt zu Hauterkrankungen.

Terrariengröße:
Von der DGHT wird als Größe für ein adultes Paar 1,25 x 0,75 x 0,50 m vorgegeben, meine Jungtiere habe ich in einem 40 x 40 x 40 cm großen Aufzucht-Terrarium mit einem angepasstem Wasserteil.

Futter:
Meine Natrix natrix persa gehen bereitwillig an Baby Mäuse und Stinte. Das Futter biete ich tue ich in den Wassernapf, dieser wird innerhalb von einer halben Stunde leer gefressen und danach gesäubert. Wenn ausschließlich Stint oder Forelle gefüttert wird, muss Vitamin B zugesetzt werden, da der Stint ein Enzym enthät wodurch Vitamin B abgebaut wird. Gleiches gilt auch für Zahnkarpfen z.B. Goldfische.

Verhalten:
Meine Tiere sind noch recht scheu, fressen aber machmal bereits von der Pinzette.



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