Tier und Naturphotografie von Dirk Volling


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Schwarznackenstrumpfbandnatter Thamnophis cyrtopsis ocellatus

Terraristik > Meine Schlangen

Verbreitung und Lebensweise:
Die Östliche Schwarznacken-Strumpfbandnatter gehört zu den eher seltenen Vertretern der Gattung Strumpfbandnatter. Ihr relativ kleines natürliches Verbreitungsgebiet liegt westlich des Big-Bend-Nationalparks auf dem Edwards Plateau im mittleren Texas, USA.

Größe und Gewicht
Thamnophis cyrtopsis ocellatus erreicht eine durchschnittliche Größe von 90 bis 120 cm oder sogar etwas darüber.
Die Weibchen werden grösser und wuchtiger als die Männchen und vor allem etwas schwerer.

Haltung und Pflege:
Die folgenden Angaben sind meine persönlichen Erfahrungen:
Ich habe meine drei Thamnophis cyrtopsis ocellatus im Oktober 2012 im Alter von ca. 3 Monaten mit einer Größe von ca. 20 cm gekauft, bis Dezember 2012 sind er auf ca. 25 - 30 cm (Durchschnitt der 3 Tiere) herangewachsen.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
Meine Strumpfis halte ich tagsüber bei einer Temperaturen von 28 Grad und Nachts bei 24 bis 26 Grad. Ich habe die besten Erfahrungen mit einer rel. Luftfeuchte von ca 45-50% gemacht, ganz wichtig ist eine klare Trennung von Wasser und Landteil. Der Bodengrond muß unbedigit Trocken sein, eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit und nasser Bodengrund führt zu Hauterkrankungen.

Terrariengröße:
Von der DGHT wird als Größe für ein adultes Paar Thamnophis 1,25 x 0,75 x 0,50 m vorgegeben, meine Tiere habe ich in einem 120 X 80 X 80 cm großen Terrarium mit einem großen Wasserteil.

Futter:
Meine Thamnophis cyrtopsis ocellatus gehen bereitwillig an Stinte, Forrellenstreifen, Hühnerherz, Hähnchbruststreifen(Lieblingsspeise), nackte Mäuse, Mäuse-Springer, adulte Mäuse und Rinderherz. Das Futter biete ich kleingeschnitten in kleinen Schalen in der Nähe ihrer Lieblingsruheplätze an. Wenn ausschließlich Stint gefüttert wird, muss Vitamin B zugesetzt werden, da der Stint ein Enzym enthät wodurch Vitamin B abgebaut wird. Gleiches gilt auch für Zahnkarpfen z.B. Goldfische.

Verhalten:
Meine Tiere waren die ersten Monate noch recht scheu, flüchteten aber nach 8 Monaten bereits nicht mehr bei jeder Bewegung vor oder im Terrarium. Nach jetzt 1,5 Jahren sind sie fast ausgewachsen, sehr selbstbewust und verteidigen sich bei Störungen durch kräftige Abwehrbisse. Das resultiert wahrscheinlich aus der Tatsache, dass ich die Tiere selten händele (es sind halt keine Kuscheltiere). Bei Arbeiten am oder im Terrarium kommen sie aus ihren Verstecken und schauen immer interessiert, was da in ihrem Reich passiert, sie flüchten auch nicht von ihren Liegeplätzen, sondern verteidigen diese. Sie fressen von der Pinzette und machmal sogar von den Fingern.



Weiterverarbeitung der Seiteninhalte oder Bilder, auch auszugsweise nur mit ausdrücklicher Genehmigung Copyright Dirk Volling | dirkvolling@arcor.de

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü